
Kritisches Frühstück auf dem neuen Campingplatz.

Gisela ist etwas enttäuscht über die plötzliche Abreise, aber gut … wir fahren nach Espannien. Hondarriba? On ne prends pas des Eurocheques ici (PS: Dies ist ein Insiderwitz).

Morgenstimmung im Alaux’schen Blumenparadies. Wir gehen shoppen, in die Unterstadt, zur heiligen Bernadette, die sowieso bald Besuch von uns bekommen wird (Wir sind ja Papst).

Nick findet diese Handtasche mit dem Heiligenscheinmuster jetzt nicht sooo cool …

… die heiligen Fische im heiligen Wasser eigentlich auch nicht …

… auch die geliebte Auberge de L’Haugarou lässt ihn kalt (Schreck, sie wird verkauft und ich habe kein Geld dabei) …

… aber die fetten Pilze sind fett cool …

… und fett einen fetten Salamander aus dem morschen Baum kicken …

… und abends die selbstgefundenen Steinpilze roh mit Olivenöl, Salz und Pfeffer von Fredie zubereiten lassen, das ist schon besser. WIR WOLLEN TROTZDEM ANS MEER!!! Verdammte Tyrannenbrut.

Augen auf. Vorhang zurück. Huch! Wo kommt plötzlich der Popocatepetl her? War der schon immer dort? Der Tag wird schrecklich. Peso ergo sum. Wir kaufen bei einem Straßenverkäufer (nein, keine Straße) Guajolota und Atole, einem in Maisblättern gedünsteten Tamal im Brötchen mit einem Becher heißer Haferschleim mit Nuss und Zimtgeschmack. Was folgt sind Tortas, Tostadas und Tacos mit reichlich Soße, Reis und Tortillas, Flan und ein Haufen Arbeit, Kekse und Kaffee.

Sonnenaufgang am Sonntag? Ich muss mich zum Frühstück sputen. Heute werde ich die Pyramiden von Teotihuacan besuchen. Ich erzähle später davon – vom Frühstück und den Pyramiden.
Kein soo wahnsinnig pünktlicher Start in Frankfurt … aber die 747 abheben zu spüren ist doch immer wieder faszinierend.
