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18. Juli 2009

Am liebsten würde ich ein ununterbrochenes Roadmovie drehen. So eine Mischung aus Easy Rider, Lohn der Angst und Out of Rosenheim. Ich meine, was soll man sonst mit solchen Ereignissen machen? In Lisabon scheisst mir eine Möwe direkt von der Laterne an meinem Kopf vorbei auf den Schuh. Die Medien interessieren sich nicht dafür, man kann kein Buch damit füllen, aber diese kurze Szene ist zu schön, um nicht erinnert zu werden. Leider habe ich keine Filmkamera dabei. Ich hatte mal eine, aber ich habe sie vor 35 Jahren in Heidelberg auf dem Bahnhof verloren. Statt dessen bin ich nun also Roadfotograf geworden. Ich reise durch die Welt und drehe darüber ein bewegtes Stillleben, ein Roadmovie aus 1/500 Sekunden dauernden Episoden. Für die Kinder, rede ich mir ein, aber ich glaube, die Kinder drehen ihren eigenen Film. Gina will jedenfalls eine Filmkamera zum Geburtstag, was ich gut verstehen kann. Vermutlich schreibe ich einfach gegen den Ablauf der Zeit.

Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben (Ernest Hemingway).

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Die erste Aufgabe der Menschen war, sich auf der Erde zurechtzufinden. (Max Born)