Fahrstuhl zum Schafott (Échelles de la Mort)

Ich erwache ziemlich früh – keine Ahnung warum. Besonders lauf geschnarcht wird hier auf dem Stellplatz nicht.

Vielleicht, weil man früh am Morgen noch in Ruhe in den Fluss pinkeln kann.

Wir brechen früh auf und suchen hier und da nach ein paar Pilzen.

Hier und da wächst schon was.

Dann betrachten wir das Tal von diesem spektakulären Aussichtspunkt aus. Dort unten irgendwo werden wir über die Leitern des Todes auf alten Schmugglerpfaden klettern.

Man parkt am besten im Schatten unter den Bäumen und geht die letzten Meter zu Fuß. Dann sind wir schon mittendrin in unserem waghalsigen Abenteuer.

Warum sollte es dir besser ergehen als mir? Aber alles halb so wild.

Auch eine Via Ferrata gibt es hier.

Man fährt runter – um hochzuklettern – damit man runter gucken kann. Versteh eines die Welt.

Eine tolle Hütte gibt es hier – ein richtiges Commons. Mit Feuerholz und Zelten, falls man eines braucht.

Und ein Mordsklo ist hier über die Klippen montiert – ein Plumsklo des Todes sozusagen.

Unten am Fluss liegt eine alte Mühle, die gerade restauriert wird.

Und im Fluss Fliegenfischer.

Dann brechen wir auf und fahren über Saint Hippolyte in Richtung Vogesen.

Das Restaurant mit den Forellen in Morchelsauce ist leider noch nicht am Kochen.

Wir finden würdigen Ersatz nach anstrengender Suche, die fast schon verloren geglaubt war.

Die Ferme Auberge Entzenbach ist ein absoluter Glückstreffer. Hier sind wir sicher nicht zum letzten Mal.

Hau rein! Wir haben uns die mit Käse überbackenen Bratkartoffeln mit Salat und Elsässischem Wein redlich verdient – nach diesem anstrengenden Urlaub.

Außerdem müssen wir noch einen Platz zum Schlafen suchen – hier gibt es keinen waagrechten Meter.

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