Adieu Vercors

Wir genehmigen uns ein letztes Frühstück im Grünen und verlassen dann diese gastliche Region in Richtung Grenoble.

Manchmal wünschte ich, ich wäre ein Esel – oder ist man ein Esel, wenn man nicht hier auf der Weide steht?

Es ist gar nicht so einfach, im Umland von Uriage-les-Bains ein Plätzchen zu finden, an dem man sich waschen und eine saubere Hose anziehen kann.

Dann (nach einigem Suchen) ist es soweit: Wir sitzen im Maison Aribert, das als “Dorfkneipe” beschrieben war.

Das Essen sieht jedenfalls lecker aus und schmeckt auch so. Hab ich denn den Nachtisch nicht fotografiert?

Zur Verdauung fahren wir zurück nach Grenoble, entschließen uns dann aber, in die Chartreuse zu flüchten.

Auf dem Weg dorthin (schwer zu finden) besichtigen wir noch das Fort du Saint Eynard, das einen wunderbaren Blick … naja, es ist bewölkt.

Immerhin ermöglicht das hier befindliche Museum einige Einblicke in die Geschichte des Dauphiné.

In seine Getränke und Spirituosen …

… sowie seine touristisch interessanten Autorouten.

Dann erreichen wir das Stammhaus des Kartäuser-Ordens – oder zumindest dessen bemerkenswerten Parkplatz.

Wie kann man nur ein rotes Auto an diesem Platz abstellen?

Und was soll das sein? Ein Gasthaus?

Das Kloster ist noch in Nutzung und nicht sehr touristisch – aber schön und ziemlich beeindruckend.

Zu besichtigen ist es nicht.

Aber vorstellen kann man sich das Leben hier doch.

Ich bin jedenfalls nicht fürs Klosterleben geboren.

Auch in Ermangelung besserer Ideen und angesichts einer langsam aufkommenden Aufbruchsstimmung entschließen wir uns, direkt ins französische Jura zu fahren. Wir geben Gummi und gelangen über Genf nach Pontarlier, wo wir auf einem schicken Campingplatz übernachten, dessen Kasse leider bei Ankunft und Abfahrt unbesetzt ist.

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