
In finsterem Wetter auf die Autobahn nach München. Mir schmerzt der Arm von einer Grippeimpfung, aber die Ärztin sagt, es würde einem kein Ringelschwänzchen wachsen.

In finsterem Wetter auf die Autobahn nach München. Mir schmerzt der Arm von einer Grippeimpfung, aber die Ärztin sagt, es würde einem kein Ringelschwänzchen wachsen.

Im Philisterium in der Göhre gibt es Kaffee und Schokoladentorte in der Pause zwischen Kandinsky und 1989.

Ich lungere auf dem Frankfurter Hauptbahnhof herum, der mir seit Jahren und entgegen seinem Ruf sehr gut gefällt.

Von Jena aus fahren wir knapp 100 km in den Osten nach Penig, wo Ursel ihre ersten Lebensjahre verbracht hat und ihr Vater Otto in der Papierfabrik arbeitete.

München ist kühl und herbstlich. Die Bäume strahlen goldgelb und spiegeln sich in den Fenstern der Bürogebäude. Ich habe Hunger und nichts zu essen.