Ernster Bär lacht in Güstrow

Boa, hab ich gut geschlafen! Was genau sollte mich morgen zur Abreise bewegen?

Zum Frühstück serviert mir meine Tochter ihren selbst gebackenen Hefezopf nach Schweizer Art (ungesüßt). Seeehr lecker!!!

Dann besuchen wir Ernst Barlach in Güstrow, wobei ich weder den Einen, noch das Andere kannte (ich ahnungsloser Kulturbanause – wie komme ich bloß auf Bärlach?).

Ob Holz oder Messing, seine Plastiken sind fantastisch.

Dank Pauls Expertise erkenne ich jetzt auch die Leimfugen in der Skulptur, die unheimlich ausdrucksvoll sind.

Als entartete Kunst haben die Nazis sein Werk bezeichnet – sie wollten lieber Kunst in “Deutschland. Aber normal.”

In diesem Kontext muss man beide Skulpturen sehen. Der Künstler starb 1938, nachdem er sämtliche Erniedrigungen hatte erdulden müssen. Man möchte weinen, aber Barlach lässt die Alte lachen.

Diese Bild werde ich in unser Haus kopieren – direkt über die neue Badewanne.

Auch den Melonenesser finde ich großartig.

Sprachlos.

Eines von Ginas Lieblingsexponaten.

Und eines meiner Lieblingsexponate.

In Güstrow selber steht die Gertrudenkapelle, die einen anderen Teil der Ausstellung enthält.

Auch hier sind wir ziemlich beeindruckt.

Zusammen lesen …

Aber dann setzt der Hunger ein und wir lassen uns ein Restaurant empfehlen, das leider relativ teuer und nicht wirklich besonders ist.

Aber Schorle durch einen Nudel trinken ist immerhin nachhaltig und wunderbar.

2 Gedanken zu „Ernster Bär lacht in Güstrow“

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