Wanderung durch die Serra von Grandola

Wir fahren nach Santa Margarida de Serra in der Nähe von Grandola, wo es ein Museum geben soll.

Die Ureinwohner schauen uns an, als hätten wir nicht alle Tassen im Schrank.

Von oben sieht das Dort nicht so spannend aus.

Aber der erste Eindruck trügt.

Das Museum existiert, ist allerdings geschlossen. Was Silke nicht davon abhält, es zu besichtigen.

Farblich wirk alles ein bisschen wie in Portugal.

Wobei aus dem Brunnen kein blaues Wasser sprudelt.

Blaues Wasser gibt es nur in Kinderbüchern.

Ein öffentliches Waschhaus sieht aus, als sei es noch in Betrieb.

Einige der Häuser nicht so.

Hinter den Häusern sprießen Kakteen.

Halt mal deine Hand hin, wegen des Maßstabs.

Wir trinken einen Kaffee und fragen nach dem Weg. Also ich trinke und du fragst.

Diese Süßigkeit war auch extrem lecker.

Die Antwort auf unsere Frage fährt gleich mit.

Hinter diesem Haus sollen wir parken und loslaufen.

Das tun wir dann auch.

Je nachdem, in welche Richtung man schaut, wirken die Korkeichen mehr oder weniger gequält.

Dabei dürfen die Stehen und müssen nicht wandern. Aber sie können sich eben nicht setzen.

Dafür wachsen ihnen die Orangen direkt ins Maul.

Erschöpft? Hihi …

Im Wald steht ein Lehmhaus, das ein bisschen sehr nachhaltig wirkt.

Hoffentlich verirren wir uns nicht im tiefen, tiefen Korkeichenwald.

Diese Eiche wurde letztes Jahr geschält.

Alle neun Jahre wird geerntet, deshalb reicht eine Ziffer. Die Orangene joggt schon mal los.

Ich so hinterher.

Später bestellen wir uns in Giz noch zwei frische Fische.

Und zur Abwechslung mal Aal.

Dann ist die Reise leider vorbei. Sie fliegt ab.

Ich ziehe mir noch eine Francesinha-Vergiftung zu (es handelt sich um eine Art von Wurstburger zwischen aufgeweichtem Käsetoast in heißem Tomatenketchup mit einem Spiegelei oben drauf, der einem tagelang schwer im Magen liegt) und fliege dann hinterher. Was für ein ansonsten schönes Land!

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