Leoberg

Ich zeige Gina meine alte Schule. Links oben war mein Klassenzimmer, soweit ich mich erinnern kann.

Dann spazieren wir durch’s Glemstal. Durch dieses geheimnisvolle Tunnel kam man in unbekanntes Territorium. Es gab dort einen Fuchsbau mit blutigen Gänsefedern, der mich ziemlich erschreckt hatte. Und irgendwo einen Müllplatz, auf dem ein alter Schinken lag von dem dicke Ratten frassen. Brrr.

Gleich dahinter das Gartenhaus, wo es in der 70er Jahren immer einen Kuchen für Kinder und einen für die Erwachsenen gab. Hans begann nach dem Verzehr immer gleich zu schnarchen.

Hier war unser Stammesgebiet. Eindringlinge wurden sofort kontrolliert. Als der Junge von den neuen Nachbar dabei ins Dornengestrüpp fiel und blutete, bekam ich ein sehr schlechtes Gewissen, aber wir wurden nie richtig gute Freunde.

Das Hauerloch vergittert? So ändern sich die Zeiten.

Über Höfingen zurück, Gina ist ziemlich fit zu Fuß.

Der alte Weg mit den zertretenen Schnecken. Igitt!

Rechts unten, das Fenster mit dem rohen Ei. Gott sei Dank habe ich diese Kinder nicht ertragen müssen.

Das alte Haus, leider revoviert. Aus dem Fenster rechts habe ich irgend jemanden abgeseilt. Hans bekam schier einen Herzschlag, als der junge Mann vor dem Küchenfenster vorbei schwebte.

Die Straße, in der früher nur der alte Mercedes parkte und einige wenige Autos mehr.

Der Blick durch Nachbars Garten. Hier stand früher eine Teppichstange (gibt es sowas noch?), an der ich mir Klimmzugziehend und fallend wie ein Brett den Ellbogen ausgekugelt habe.

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