Die Reise beginnt mit einer grässlichen Nacht im Steigenberger Airport Hotel. In der Lobbybar vertilge ich einen Outback-Burger für knapp zwanzig Euro. Eine Peroxidblondine klimpert auffällig mit den Wimpern und will mindestens 200 Euro. Der Kellner guckt mich mürrisch an. Ich verziehe mich rasch in meine Deluxe-Junior-Suite, in der es duster ist wie im Grab des Grafen Dracula. Ich kann nicht schlafen. Ich spüre, wie der Känguruhkloß sich Meter um Meter durch meine Gedärme quält. Als ich endlich eindöse klingelt der Wecker.

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Mit Dagmar in Käfer’s Bistro im Kurhaus einen Wellnessteller und eine Quittenterrine vertilgt.
Ich rase mit dem Auto von Jena nach Paris. Unterwegs fahre ich einen Umweg von 25 km um mir in einem Dorf, das sehr an den Film Delikatessen erinnert, ein Baguette und Jambon zu kaufen. Ankunft in Le Pecq spät in der Nacht. Leiff zeigt mir ein Hotel, in dem ich eine Nacht verweilen darf. Eine Nacht nur, denn es ist schön, aber teuer. Es ist schon dunkel, aber das Haus wirkt altehrwürdig. Ich bin gespannt auf den nächsten Morgen.

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Wien ist herrlich. Die Luft ist klar, der Regen nass und kalt. Ein grün lackierter Imbiss am Schwarzenbergplatz verkauft Bratwürste und warmen Pferdeleberkäse. Keine Ahnung warum mich ausgerechnet warmer Pferdeleberkäse so an Blut erinnert. Jedenfalls bringen mich keine 10 Pferde … Verzeihung, Ochsen … dazu, sowas zu essen.

Wien weiterlesen →
Die erste Aufgabe der Menschen war, sich auf der Erde zurechtzufinden. (Max Born)