Đà Lạt

Der morgendliche Blick aus dem teuersten Hotelzimmer unserer Reise trifft ein leer stehendes Café, das ich sofort mieten möchte. Komisch, ausgerechnet in Vietnam bekommt man wieder Lust auszusteigen und sich langhaarig mit Globetrottergästen in tropischen Düften und Geräuschen zu verlieren.

Die Rezeption ist kühl und sauber, das Zimmer aber viel zu teuer. Wir beschliessen beim Frühstück, im Peace Café wenigstens ein Zimmer anzuschauen und machen uns auf den Weg in die Stadt.

Verrückt! Sogar einen kleinen Eiffelturm haben die Franzosen hier reproduziert.

Unterwegs wieder diese überwältigende Vielfalt von Produkten – in diesem Fall Kartoffelsorten. Keine Ahnung ob die mehlig kochen oder fest, auf jedenfall in allen Formen und Farben.

Ein Brombeerberg. Vor lauter gucken komme ich kaum mehr zum Staunen.

Gleich daneben ein Mangogebirge.

Und das alles auf einer Insel mitten im Menschenmeer.

Woher kommt die Frau mit den Trauben? Wo um alles in der Welt wachsen denn hier Weintrauben? Ich vergass, wir sind ja hier in Frankreich.

Weiter durchs Gewimmel. Langsam kämpfen wir uns den Berg hinauf zu einer Pagode.

Es gibt viele Hotels hier und viele Tousisten. Wir schauen uns ein Café an, das in einem Reiseführer beschrieben ist, aber keinen besonderen Eindruck hinterlässt. Eigentlich war die Idee, hier für Günther ein Foto von Silke im Café zu machen, aber es wird nichts draus.

Statt dessen Bananen.

Dann besuchen wir eine kleine Pagode am Stadtrand – die Huyền Trân Công Chúa.

Es ist immer alles so wunderbar aufgeräumt und ruhig.

Anschliessend ein Kaffee im Peace Café – Günther, ist das zu glauben?

Silke nimmt sogar ein Eis zum Pfannkuchen mit Früchten und einen frischen Saft dazu.

Vielleicht könnte man ihr den Besuch von Cafés doch noch beibringen? Sie springt empört auf, wir gehen!

Musizieren verboten?

Dann wandern wir zur Talstation einer Schweizerischen Seilbahn, die hoch zum Tuyền Lâm See und der gleichnamigen Pagode führt. Bevor wir einsteigen, besuchen wir aber noch das Alexandre Yersin-Museum.

Was soll man sagen?

Rasieren? Übermorgen?

Ehrlich gesagt ist der Blick dann so romantisch auch wieder nicht, dass man extra eine Seilbahn bauen müsste. Oder sind wir einfach so verwöhnt, mit dem Titisee?

Auf dem Rückweg: Ordentliche Felder.

Das Crazy House der Hang Nga: Ich finde es etwas schrullig und nicht wirklich authentisch, aber wir sind nicht ganz einer Meinung.

Abends soll auf den Treppenstufen ein toller Markt sein. Naja. Zeit zu schlafen.

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